Industrie 4.0: AIoT im Maschinenbau

Die vierte Industrielle Revolution hat ein gewaltiges Potenzial

Wie kann man die Produktion noch stĂ€rker mit dem Internet der Dinge (IoT) und KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) vernetzen? Wie lassen sich die Datenströme fĂŒr eine intelligente Steuerung des Gesamtprozesses effektiv nutzen? Die Industrie 4.0 ermöglicht es, auch bei der Produktion geringster StĂŒckzahlen Gewinne zu erzielen. Wichtig wird es kĂŒnftig sein, die Produktion fĂŒr jeden Einsatz flexibel und effizient anzupassen. FrĂŒher waren Massenproduktion und individuelle Fertigung absolute GegensĂ€tze. Die Industrie 4.0 vereint die beiden Welten und ermöglicht es auch individuell konfigurierte Produkte zu gĂŒnstigen Preisen anzubieten.

In der Automobilindustrie zeigen sich die Möglichkeiten von AIoT im Maschinenbau:

Einige Hersteller bieten mehr als 1000 (!) Modellvarianten beliebter Fahrzeuge an. Die unterschielichen Bauteile und verĂ€nderten Montageprozess können je nach bestellter Konfiguration des Fahrzeuges angepasst werden. Um diese FlexibilitĂ€t zu ermöglichen, wird das Modell der zentralen Produktionsplanung abgeschafft. FrĂŒher wurden die Arbeitsschritte und der Produktionsverlauf ĂŒber ein Hauptsystem gesteuert: Die AIoT-Idee ist es, dass jedes Bauteil KĂŒnstliche Intelligenz besitzt und ĂŒber seine Funktion „Bescheid weiß“. Bearbeitungsschritte, die ein quasi intelligent gemachtes Bautel „selbststĂ€ndig“ nach gewĂŒnschter Konfiguration ausgefĂŒhrt werden. Das Internet der Dinge macht es möglich, das die Fertigungsschritte individuell automatisiert werden. Alle Prozesse im Unternehmen werden kĂŒnftig digital aufeinander abgestimmt. Bereits bei der Online-Bestellung und Wunschkonfiguration des Kunden beginnt der individuelle Gesamtprozess von der Fertigung bis zur Auslieferung. Der Kunde ist wirklich König und steuert durch seine Bestellung den Produktionsablauf.

Ein Problem bei Kleinbetrieben und im Mittelstand:

In Produktionsumgebungen kommt hĂ€ufig eine Mischung verschiedener Maschinenhersteller, Anlagen und Assets zum Einsatz. Vielen Betrieben ist es gar nicht klar, das sie bereits viel Potenzial fĂŒr das gesamte Unternehmen besitzen: Daten von Maschinen und Sensoren, die jedoch nicht fĂŒr die Analyse und zur Integration der Systeme genutzt werden. Durch die Nutzung des Internets der Dinge sind enorme Einsparpotenziale durch bessere Planbarkeit von WartungseinsĂ€tzen möglich. Auch im Betrieb können optimierte und planbare Bedienzeiten durch Strommessungen und Real-time-Auswertung des Maschinenzustands geschaffen werden. WartungsausfĂ€lle und Standzeiten gehören damit Vergangenheit an.

Realistische Kalkulation:

Besonders mittelstĂ€ndische Unternehmen, die unter hohem Kostendruck stehen, können von einer realistischen Kalkulation profitieren. Das funktioniert nur, wenn die Monitoring- und Steuerungs-Apps fĂŒr den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden. Wichtig ist es, dass die Software-Anwendungen schnell und gĂŒnstig an die Unternehmensanforderungen angepasst werden können und sicher sind. SicherheitslĂŒcken und Schwachstellen auf den ĂŒblicherweise genutzten Datenspeichern, sogenannten Open-Source-Plattformen, sind ein großes Risiko. Das Magdeburger Start-up Infinite Devices hat sich genau mit diesem Problem beschĂ€ftigt. infinimesh ist die erste Plattform, die 100-prozentig nach Richtlinien der Datenschutz-Grundverordnung arbeitet: infinimesh organisiert die Steuerung, Verwaltung und Auswertung von allen GerĂ€ten, die sie fĂŒr IoT in nutzen. Alle wichtigen Informationen stehen jederzeit und absolut sicher zur VerfĂŒgung!

Die Infinimesh AIoT-Funktionen werden verwendet, weil sie Muster erkennen, Entwicklungen aus Daten ablesen und potenzielle AusfĂ€lle hochrechnen können – weitaus effektiver als Menschen. Supply-Chain-Prozessoptimierung ĂŒber automatisierte Nachbestellungen oder VorschlĂ€gen fĂŒr defekte Komponenten. Dadurch wird auch eine Minimierung von Fehlern bei der Nachbestellung von Betriebsmitteln erreicht. Die Arbeitsbelastung im Bereich Konstruktion und die Bedeutung von unterstĂŒtzenden Tools dĂŒrften kĂŒnftig weiter zunehmen. Neue AnsĂ€tze im digitalen Bereich zur Steigerung der Arbeitseffizienz werden immer wichtiger.