Erneuerbare Energien

Wie Smart Citys das Thema Nachhaltigkeit revolutionieren können

Eine Interaktion zwischen moderner Kommunikationstechnologie und drahtlosen Sensornetzwerken kann nur funktionieren, wenn Stadtplaner mit den Bewohnern zusammenarbeiten. Eine Stadt wird erst dann ‚Äěsmart‚Äú, wenn alle B√ľrger dazu bereit sind, aktiv mitzumachen und mitzugestalten. Wie kann man bei Verbrauchern eine Verantwortung f√ľr die verwendete Energie oder den produzierten Abfall entwickeln? Durch das Crowdsourcing von Daten k√∂nnen die Menschen sensibilisiert werden und mehr Bewusstsein f√ľr das eigene Handeln schaffen: Intelligente Z√§hler, die via App zeigen, wie viel Energie verbraucht wurde und die alle Haushaltsger√§te intelligent verkn√ľpft und steuert sind m√∂gliche L√∂sungen.

Gerade Energieversorger haben die gr√∂√üte Verantwortung dabei, St√§dte bei ihrem nachhaltigen Wachstum zu unterst√ľtzen und die Attraktivit√§t f√ľr Unternehmen, Institutionen und Einwohner zu erh√∂hen. Die Zukunft der st√§dtischen Erergieversorgung ist erneuerbare Fernenergie. Die dezentrale Erzeugung und Speicherung von Sonnenenergie, Wasser- und Windenergie wird als Hauptl√∂sung des Problems angesehen. Und die ‚ÄěSmart City Energy‚Äú ist mehr als eine Zukunftsvision: Paris verf√ľgt bereits bereits jetzt √ľber Europas erstes und gr√∂√ütes Fernenergienetz und nutzt ein Teil der Seine zur K√ľhlung. Die ‚ÄěParis Urban Heating Company‚Äú versorgt umgerechnet 500 000 Haushalte, darunter 50 Prozent aller Sozialwohnungen, Krankenh√§user und √∂ffentlichen Geb√§ude.

‚ÄěThermal District Energy‚Äú (DES) ist ein System, das mehrere Areale √ľber unterirdische Rohre mit Dampf, hei√üem und kaltem Wasser mit W√§rmeenergie versorgt. D√§nemark hat bereits seine nationalen CO2-Emissionen durch Fernw√§rme um 20 Prozent gesenkt. Auch in Frankfurt soll bis 2050 100 Prozent erneuerbare Energie mit dieser Technologie genutzt werden. Dadurch wird die Energieeffizienz verbessert, Abw√§rme genutzt und einen Ausgleich f√ľr variable erneuerbare Energiequellen geschaffen. Durch W√§rme- und K√§ltespeicherung sind diese Systeme eine kosteng√ľnstige L√∂sung, um das Stromnetz zu speisen. In Dubai machen Klimaanlagen 70 Prozent des Stromverbrauchs aus. Dies f√ľhrte dazu, dass die Stadt das weltweit gr√∂√üte Fernk√ľhlungsnetz entwickelte, das bis 2030 erweitert werden soll, um nahezu die H√§lfte des K√ľhlbedarfs der Stadt zu decken. Durch Fernk√ľhlung wird beispielsweise auch der Stromverbrauch Dubais f√ľr die K√ľhlung halbiert und der Frischwasserverbrauch durch die Verwendung von aufbereitetem Abwasser gesenkt. Es gibt weitere Erfolgsmodelle: Eine gro√üe Solarthermie-Anlage mit W√§rmespeicher speist das Fernw√§rmenetz in Br√¶dstrup, D√§nemark und die ‚ÄěKatri Vala‚Äú-W√§rmepumpe von Helsinki f√§ngt die W√§rme aus dem Abwasser der Stadt auf.

Bei allen diesen Modellen darf man nicht vergessen: In einer Smart City werden gro√üe Mengen hochsensibler Daten gesammelt, ausgelesen und gespeichert. Je intelligenter eine Stadt wird, desto anf√§lliger wird sie f√ľr Cyber-Angriffe. Infolgedessen sind Millionen von vernetzten Ger√§ten (IoT) m√∂glicherweise durch Manipulationen bedroht, die weitreichende Konsequenzen haben k√∂nnen. Sicherheitsma√ünahmen m√ľssen daher ein obligatorischer Bestandteil aller Smart-City-Konzepte sein. Die Sicherheit personenbezogener Daten ist dabei besonders im Fokus. Um die Bewohner vom Mehrwert intelligenter Technologie zu √ľberzeugen, m√ľssen die St√§dte die Privatsph√§re des Einzelnen sch√ľtzen. Wenn sich viele B√ľrger gegen eine aktive Teilnahme entscheiden, k√∂nnen die Hauptvorteile des Smart-City-Ansatzes nicht genutzt werden.

Sicherheitsl√ľcken und Schwachstellen in Open-Source-Plattformen sind immer ein gro√ües Risiko: Die Open-Source-Plattform infinimesh ist die erste Cloud native, skalierbare IoT-Plattform, die 100-prozentige DSGVO-Konformit√§t f√ľr Wayang garantiert. Scalytics, die US-Company hinter der beliebten Open-Source-Datenverarbeitungs-Engine Wayang kooperiert mit Infinite Devices: Autark im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud organisiert infinimesh die Steuerung, Verwaltung und Auswertung von IoT-Ger√§ten und Sensoren. Zu diesem Zweck wird eine Abstraktion auf vorhandenen Plattformen bereitgestellt, um Datenanalyseaufgaben auf einer beliebigen Gruppe auszuf√ľhren. Infolgedessen k√∂nnen sich Benutzer eher auf die Logik ihrer Anwendungen als auf die Feinheiten der zugrunde liegenden Plattformen konzentrieren. Wayang wurde von weltweit f√ľhrenden Datenwissenschaftlern entwickelt und erf√ľllt die Anforderungen wachsender Hybridumgebungen. Die Zukunft der nachhaltigen Energie in einer ‚Äěintelligenten Stadt‚Äú sind Smart-Grids: Intelligente Stromnetze (Smart-Grids) kombinieren Erzeugung, Speicherung und Verbrauch ‚Äď dadurch k√∂nnen die Spitzen und Tiefs der Stromnachfrage immer mehr gegl√§ttet werden, wodurch eine gr√∂√üere Best√§ndigkeit f√ľr die Stromnetzbetreiber entsteht. Ein perfektes Beispiel ist die ‚ÄěAmsterdam Innovation Arena‚Äú im Stadtgebiet in Amsterdam. Dieses Smart City-Gebiet unterst√ľtzt weltweit Unternehmen bei der Entwicklung ihrer neuesten Innovationen und Anwendungen neuer Konzepte. In der niederl√§ndischen Hauptstadt gibt es auch einen Energieatlas, der √ľber die tats√§chliche W√§rme- und Stromerzeugung sowie Potenzial zur Energieeinsparung informiert.

IoT-L√∂sungen werden zuk√ľnftig einen √§hnlichen Einfluss auf intelligente St√§dte haben wie die Sinneszellen der Menschen. Eine Vielzahl von Unternehmen entwickeln nachhaltige Energiel√∂sungen, um trotz der der zunehmenden Verst√§dterung, Industrialisierung und steigendem Verbrauch eine sauberere Umwelt zu schaffen.